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Bau & Sanierung

Sanieren mit Plan.

Die teuersten Fehler passieren vor dem ersten Handwerkertermin. Mit Checklisten und Rechnern planst du in der richtigen Reihenfolge und weißt, was eine Maßnahme kostet und was sie bringt.

Die wichtigsten Tipps

Von außen nach innen, von oben nach unten

Erst Dach, Fassade, Feuchtigkeit und Statik, dann Technik, dann Oberflächen. Wer zuerst das Bad macht, reißt es für neue Leitungen wieder auf.

Hülle vor Heizung

Eine gedämmte Hülle senkt die Heizlast. Die neue Heizung kann dann kleiner und günstiger sein. Geht beides nicht gleichzeitig, die Heizung schon auf die geplante Hülle auslegen lassen.

15–20 % Puffer

Im Altbau findest du fast immer etwas: feuchte Balken, alte Leitungen, Asbest in Klebern. Plane den Puffer fest ein, auch gegenüber der Bank.

Drei Angebote, gleiche Leistung

Lass eine Leistungsbeschreibung erstellen (Energieberater oder Architekt) und hole Angebote auf genau diese Basis ein. Sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Förderung vor Vertrag

Antrag stellen, bevor du unterschreibst. Details unter Förderungen.

Alles dokumentieren

Fotos vorher/nachher, Rechnungen mit getrennt ausgewiesenem Arbeitslohn (für § 35a) und Fachunternehmerbestätigungen aufbewahren.

Checkliste Besichtigung

Hake ab, was du geprüft hast. Deine Haken bleiben in diesem Browser gespeichert.

Sanierungsreihenfolge

Sanierungskosten-Rechner

Was kostet meine Sanierung ungefähr?

Grobe Richtwerte für ein Ein- oder Zweifamilienhaus, brutto, Preisstand 2026. Regionale Unterschiede von ±30 % sind normal. Ersetzt kein Angebot.

Heizungstausch-Rechner

Zuschuss und Ersparnis mit Wärmepumpe

KfW 458 seit der BEG-Reform (Anträge ab 21.07.2026): Grundförderung 30 %, für Selbstnutzer Klimageschwindigkeitsbonus 16 % und Einkommensbonus 40 % (bis 30.000 €), 30 % (bis 40.000 €) oder 10 % (bis 50.000 €), höchstens 70 % bzw. 80 % bei Einkommen bis 30.000 €. Förderfähig bis 28.000 € für die erste Wohneinheit. Ab 01.02.2027 sinken Bonus und Höchstbetrag halbjährlich. Alle Programme zusammen rechnest du im Fördermittelrechner.

Checkliste Bauabnahme

Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistung und die Beweislast kehrt sich um. Nimm dir Zeit, am besten mit Sachverständigem.

Energieausweis

Bedarfs- oder Verbrauchsausweis?

Der Bedarfsausweis rechnet aus der Bausubstanz, unabhängig vom Nutzerverhalten, und ist aussagekräftiger. Der Verbrauchsausweis basiert auf den Heizkosten der letzten drei Jahre. Für Gebäude mit weniger als fünf Wohnungen und Bauantrag vor November 1977 ist der Bedarfsausweis Pflicht, sofern sie nicht mindestens auf das Niveau der Wärmeschutzverordnung 1977 saniert wurden.

Wann brauchst du ihn?

Bei Verkauf und Vermietung muss er spätestens bei der Besichtigung vorliegen, Kennwerte gehören schon in die Anzeige. Er gilt zehn Jahre. Fehlt er, drohen Bußgelder.

Die Effizienzklassen

A+ (unter 30 kWh/m²a) bis H (über 250 kWh/m²a). Klassen F bis H gelten als „Worst Performing Buildings“ und sind für Programme wie Jung kauft Alt oder einen Bonus bei der Effizienzhaus-Sanierung relevant.

Stand: November 2026. Alle Angaben sorgfältig recherchiert, aber ohne Gewähr. briqs.net bietet keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.

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